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Pharmaunternehmen Algeta übernommen

Bayer-HealthCare-Mitarbeiterin Kirsten Steiner-Hahn untersucht Gewebeproben im Labor in Berlin.Zoom image
Bayer-HealthCare-Mitarbeiterin Kirsten Steiner-Hahn untersucht Gewebeproben im Labor in Berlin.

Bayer hat die Übernahme des norwegischen Pharmaunternehmens Algeta erfolgreich abgeschlossen. „Wir danken allen Algeta-Aktionären, die unsere Offerte angenommen haben“, erklärt Dr. Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender von Bayer. „Mit Algeta verbindet uns bereits die erfolgreiche gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des Krebsmedikaments Xofigo™. Durch die Übernahme erhalten wir die vollständige Kontrolle über Xofigo™. Wir sind absolut überzeugt vom Potenzial dieses Medikaments und der dahinterstehenden Technologie, Patienten innovative Behandlungsoptionen zu bieten.“

Bayer und Algeta unterhielten seit 2009 eine Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung von Radium-223-Dichlorid, das seit Mai 2013 in den USA unter dem Namen Xofigo™ zugelassen ist. Die Europäische Kommission hat das Produkt im November 2013 für den europäischen Markt zugelassen. „Xofigo™ kann einen bedeutenden klinischen Nutzen für viele Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom haben, bei denen Knochenmetastasen, jedoch keine weiteren Metastasen in den inneren Organen aufgetreten sind“, sagt Olivier Brandicourt, Vorstandsvorsitzender von Bayer HealthCare. „Diese Übernahme stärkt unser Onkologie-Geschäft und hilft uns dabei, Patienten innovative Behandlungsoptionen anzubieten. Gemeinsam mit dem Team von Algeta wollen wir das volle Potenzial dieses Geschäfts ausschöpfen.“

Xofigo™ gehört zur Gruppe der fünf in letzter Zeit zugelassenen Pharmaprodukte, für die Bayer ein Spitzenumsatzpotenzial von insgesamt mindestens 7,5 Milliarden Euro pro Jahr erwartet. Allein Xofigo™ werden jährliche Spitzenumsätze von mindestens einer Milliarde Euro zugetraut, sofern das Produkt in weiteren Indikationen zugelassen wird.

Letzte Änderung: 28. April 2014  Copyright © Bayer AG
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