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Im Fokus: Weiteres Wachstum bis 2016 angestrebt

Der Bayer-Konzern sieht auch mittelfristig gute Perspektiven für seine Geschäfte. „Wir sind für alle Teilkonzerne optimistisch und sehen auch mittelfristig Potenzial für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers auf der Investorenkonferenz „Meet Management“ in Leverkusen.

Bayer will den Umsatz im Pharma-Geschäft in der Zukunft deutlich steigern – unter anderem mit neuen Medikamenten gegen Krebs. Das Foto zeigt HealthCare-Mitarbeiterin Sandra Patkovic beim Start eines Sequenziergeräts.

Bayer will den Umsatz im Pharma-Geschäft in der Zukunft deutlich steigern – unter anderem mit neuen Medikamenten gegen Krebs. Das Foto zeigt HealthCare-Mitarbeiterin Sandra Patkovic beim Start eines Sequenziergeräts.

Umsatz und Marge von Bayer HealthCare sollen bis 2016 vor allem dank der neueren Pharma-Produkte steigen. Bayer CropScience will sein Geschäft im gleichen Zeitraum ebenfalls kräftig ausweiten und dabei die Marge auf führendem Niveau halten. Für Bayer MaterialScience wird in einem verbesserten Marktumfeld mit einer guten Umsatz- und Ergebnisdynamik gerechnet. Den Einschätzungen liegt das durchschnittliche Wechselkursniveau des 4. Quartals 2013 zugrunde – z. B. ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,36.

„Im Gesundheitsgeschäft stimmt mich die erfreuliche Entwicklung unserer fünf neueren Pharma-Produkte besonders zuversichtlich“, sagte Dekkers. Ende Februar hatte Bayer das jährliche Spitzenumsatzpotenzial dieser Produkte auf insgesamt mindestens 7,5 Milliarden Euro angehoben (zuvor: mehr als 5,5 Milliarden Euro). Im laufenden Jahr sollen der Gerinnungshemmer Xarelto™, das Augenmedikament Eylea™, die Krebsmedikamente Stivarga™ und Xofigo ™ sowie das Lungenhochdruckmittel Adempas™ (Wirkstoff: Riociguat) zusammen bereits einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro erzielen. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) will Bayer den Umsatz im Pharma-Geschäft bis 2016 pro Jahr um durchschnittlich 8 Prozent steigern. Die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge bei Pharma soll mindestens 33 (2013: 31,2) Prozent erreichen.

Das Segment Consumer Health soll seinen Umsatz bis 2016 pro Jahr durchschnittlich um wpb. 3 Prozent steigern und eine bereinigte EBITDA-Marge von ca. 24 (2013: 23,8) Prozent erzielen. Dazu werden voraussichtlich vor allem die Geschäfte mit rezeptfreien Medikamenten (OTC) und Tier-Arzneimitteln beitragen. „Im OTC-Geschäft streben wir weiter danach, die Position des Weltmarktführers einzunehmen“, sagte Dekkers. Derzeit belege Bayer in diesem Markt weltweit den zweiten Platz.

Insgesamt will Bayer HealthCare bis 2016 den Umsatz pro Jahr durchschnittlich um wpb. 6 Prozent steigern und die bereinigte EBITDA-Marge auf etwa 30 Prozent (2013: 28,2 Prozent) verbessern.

CropScience-Forscher Dr. Matthias Haas bei der Überprüfung von Gemüsepflanzen im Gewächshaus.Zoom image
CropScience-Forscher Dr. Matthias Haas bei der Überprüfung von Gemüsepflanzen im Gewächshaus.

„Auch im Agrargeschäft stützen sich unsere Wachstumserwartungen auf unsere innovativen Produkte“, sagte Dekkers weiter. So sollen Produkte aus dem Bereich Pflanzenschutz (Crop Protection), die seit 2006 auf den Markt gekommen sind, im Jahr 2016 einen Umsatz von ca. 2,6 Milliarden Euro erreichen (2013: 1,5 Milliarden Euro). Insgesamt will der Teilkonzern bis 2016 stärker wachsen als der Markt und den Umsatz pro Jahr durchschnittlich um wpb. 6 Prozent steigern. Die bereinigte EBITDA- Marge soll mit 24 bis 25 Prozent (2013: 25,5 Prozent) auf einem führenden Niveau gehalten werden.

Dialog mit der Bayer-Spitze: Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers (r.) begrüßt Kapitalmarktvertreter zur Konferenz „Meet Management“ in Leverkusen.Zoom image
Dialog mit der Bayer-Spitze: Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers (r.) begrüßt Kapitalmarktvertreter zur Konferenz „Meet Management“ in Leverkusen.

„Bei MaterialScience sind wir trotz des schwierigen Marktumfelds im vergangenen Jahr für die Zukunft vorsichtig optimistisch“, so Dekkers. Das für die kommenden Jahre erwartete Wachstum und die damit verbundene höhere Auslastung der Marktkapazitäten dürften den Preisdruck im Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen verringern. Zu der damit einhergehenden Verbesserung der Rendite sollen zusätzlich die laufenden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung beitragen. Damit soll der Teilkonzern bis spätestens 2016 wieder seine Kapitalkosten verdienen.

„Insgesamt bin ich für die mittelfristige Entwicklung von Bayer optimistisch“, fasste Dekkers zusammen. Bayer wolle seine Stellung als Innovationsunternehmen von Weltrang weiter stärken und mit innovativen Produkten und Lösungen das Leben vieler Menschen verbessern. Dafür stehe die Mission „Bayer: Science For A Better Life“.

Letzte Änderung: 28. April 2014  Copyright © Bayer AG
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