Lagebericht

1. Quartal 2014

Bayer: Sehr erfolgreicher Start in das Jahr 2014

  • Erfreulicher Geschäftsverlauf bei allen Teilkonzernen
  • Neuere Pharma-Produkte mit kräftigem Wachstum
  • Konzernumsatz 10,6 Mrd € (wpb. +8,4 %)
  • EBIT 2,1 Mrd € (+18,4 %)
  • EBITDA vor Sondereinflüssen 2,7 Mrd € (+11,6 %) – trotz Währungseffekten von -8 %
  • Konzernergebnis 1,4 Mrd € (+22,7 %)
  • Bereinigtes Ergebnis je Aktie 1,95 € (+14,7 %)
  • Ausblick 2014 bestätigt

Mit einem erfreulichen Umsatz- und Ergebniszuwachs ist Bayer ins Jahr 2014 gestartet. Unsere Life-Science-Bereiche entwickelten sich weiterhin dynamisch und erreichten trotz erheblicher negativer Währungseffekte leichte Ergebnissteigerungen. HealthCare konnte durch die erfreuliche Umsatzentwicklung der neueren Pharma-Produkte kräftig wachsen. CropScience profitierte von einem frühen Saisonstart in Europa. Vor allem MaterialScience steigerte das Ergebnis deutlich. Durch Akquisitionen haben wir unser HealthCare-Geschäft gezielt gestärkt.

1. Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick

1. Quartal 2014

Umsatzerlöse Bayer-Konzern pro Quartal

Der Konzernumsatz stieg im 1. Quartal 2014 währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 8,4 % auf 10.555 Mio € (nominal 2,8 %; Vorjahr: 10.266 Mio €). Der Umsatz von HealthCare verbesserte sich wpb. um 8,9 % auf 4.572 Mio € (nominal +2,9 %; Vorjahr: 4.443 Mio €). Bei CropScience erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal wpb. um 11,8 % auf 2.900 Mio € (nominal +4,9 %; Vorjahr: 2.764 Mio €). Der Umsatz von MaterialScience wuchs wpb. um 4,8 % auf 2.803 Mio € (nominal +1,0 %; Vorjahr: 2.775 Mio €).

EBIT und EBITDA vor Sondereinflüssen Bayer-Konzern pro Quartal

Das EBIT des Bayer-Konzerns stieg um 18,4 % auf 2.096 Mio € (Vorjahr: 1.771 Mio €). Die Sondereinflüsse beliefen sich per saldo auf 7 Mio € (Vorjahr: -45 Mio €). Das EBIT vor Sondereinflüssen des Bayer-Konzerns betrug 2.089 Mio € (+15,0 %; Vorjahr: 1.816 Mio €). Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich – trotz negativer Währungseffekte von etwa 200 Mio € – auf 2.738 Mio € (+11,6 %; Vorjahr: 2.453 Mio €; Währungseffekt ca. -8 %). Bei HealthCare erhöhte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,9 % auf 1.301 Mio € (Vorjahr: 1.277 Mio €; Währungseffekt ca. -11 %). Dieser Anstieg ist auf die sehr gute Geschäftsentwicklung bei Pharma zurückzuführen. CropScience erzielte ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 1.098 Mio € (+1,6 %; Vorjahr: 1.081 Mio €; Währungseffekt ca. -6 %). MaterialScience verbesserte das EBITDA vor Sondereinflüssen gegenüber einem schwachen Vorjahresquartal deutlich auf 366 Mio € (+79,4 %; Vorjahr: 204 Mio €; Währungseffekt ca. -1 %). Hierzu haben gestiegene Absatzmengen und niedrigere Rohstoffkosten beigetragen.

Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von -159 Mio € (Vorjahr: -190 Mio €) stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 1.937 Mio € (Vorjahr: 1.581 Mio €). Das Finanzergebnis beinhaltete insbesondere Aufwendungen für die Aufzinsung von Pensions- und sonstigen Rückstellungen von 69 Mio € (Vorjahr: 80 Mio €), Kursverluste in Höhe von 54 Mio € (Vorjahr: 39 Mio €) sowie ein Zinsergebnis von -29 Mio € (Vorjahr: -63 Mio €). Hierin sind technische Effekte aus der Bewertung einer Beteiligung von 44 Mio € (Vorjahr: 0 Mio €) enthalten. Nach Abzug eines Steueraufwands von 512 Mio € (Vorjahr: 419 Mio €) sowie nach Anteilen anderer Gesellschafter ergab sich für das 1. Quartal 2014 ein Konzernergebnis von 1.423 Mio € (Vorjahr: 1.160 Mio €), ein Plus von 22,7 %. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 22,9 % auf 1,72 € (Vorjahr: 1,40 €) und das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 14,7 % auf 1,95 € (Vorjahr: 1,70 €); zur Berechnung siehe Kapitel 7.

Brutto-/Netto-Cashflow pro Quartal

Der Brutto-Cashflow erhöhte sich im 1. Quartal 2014 aufgrund des verbesserten EBITDA um 13,3 % auf 2.048 Mio € (Vorjahr: 1.807 Mio €). Der Netto-Cashflow sank hingegen infolge einer gestiegenen Mittelbindung im Working Capital auf 163 Mio € (Vorjahr: 327 Mio €).

Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich von 6,7 Mrd € am 31. Dezember 2013 auf 9,1 Mrd € am 31. März 2014. Hierzu trug die Akquisition von Algeta ASA, Norwegen, wesentlich bei. Im gleichen Zeitraum stiegen die Nettopensionsverpflichtungen als Saldo von Pensionsverpflichtungen und Planvermögen aufgrund gesunkener langfristiger Kapitalmarktzinsen von 7,3 Mrd € auf 8,6 Mrd € an.

Letzte Änderung: 28. April 2014  Copyright © Bayer AG
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